Kurzantwort
GLS schaltet die alte Web API (Shipments-API) zum 31.12.2026 endgültig ab; der Umstieg auf die neue ShipIT Farm API/REST-Anbindung ist zwingend. Für 3PL- und Fulfillment-Betriebe bedeutet das eine erzwungene Migration mitten in einem Jahr mit mehreren parallelen Zwangs-Umstellungen in der Logistik-IT. Warenzo WMS hat GLS aktuell nicht direkt angebunden, ist aber peak-stabil ausgelegt und über den Scope-Cloud-Logistics-Hub für zusätzliche Carrier vorbereitet.
Was passiert am 31.12.2026?
GLS beendet zum 31.12.2026 den Betrieb der alten Web API (Shipments-API). Wer heute GLS-Label über diese Schnittstelle bucht, muss auf die neue ShipIT Farm API bzw. die REST-Anbindung wechseln. Ohne Migration lassen sich nach dem Stichtag keine Label mehr über den alten Weg erzeugen.
Für Lagerbetriebe mit hohem Auftragsvolumen ist das kein reines IT-Thema: Fällt die Label-Erzeugung aus, steht der Versand still. Besonders kritisch wird das, wenn eine solche Umstellung in die Nähe der Peak-Season rückt.
2026 ist ein Jahr mit mehreren Zwangs-Migrationen
Die GLS-Abschaltung steht nicht allein. Weitere Fristen 2026:
- DHL Paket DE API-Migration: Frist 31.05.2026
- GLS Web API Abschaltung: 31.12.2026
- EU-Verpackungsverordnung (PPWR): ab 12.08.2026
Mehrere erzwungene Umstellungen in einem Jahr erhöhen das Risiko, dass Migrationsarbeiten sich stauen oder unter Zeitdruck geraten. Eine frühzeitige Planung reduziert das Risiko, mehrere Fristen gleichzeitig abarbeiten zu müssen.
Wo Warenzo WMS heute steht
Eine ehrliche Einordnung, damit die Bewertung auf Fakten beruht:
- DHL Paket DE ist bei Warenzo WMS der einzige vollständig integrierte Versand-Carrier – produktiv mit Buchung, Tracking und Stornierung.
- GLS, DPD und Hermes sind aktuell nicht direkt angebunden. Weitere Carrier und Marktplätze laufen über den Scope-Cloud-Logistics-Hub.
Wenn Sie also heute GLS über die alte Web API betreiben, ist Warenzo kein direkter 1:1-GLS-Ersatz. Die Anbindung erfolgt über den Scope-Hub, nicht als native GLS-Integration im WMS.
Warum das Thema trotzdem relevant ist: Peak-Stabilität bei Carrier-Migrationen
Erzwungene Carrier-Umstellungen führen erfahrungsgemäß zu Lastspitzen und Nachbuchungen. Warenzo WMS ist auf Peak-Last ausgelegt: Idempotency-Keys und Advisory Locks verhindern Doppelbuchungen unter Last. Gerade wenn eine Migration Versandaufträge staut und stoßweise abarbeitet, ist das ein Sicherheitsnetz gegen doppelte Buchungen.
Weitere Rahmenbedingungen:
- Eigenfinanziert – keine Übernahme- oder Roadmap-Unsicherheit.
- EU-Hosting (Region fra1, Frankfurt), DSGVO-konform, eigene Instanz und Datenbank pro Kunde.
- Volumenbasiertes Pricing statt Per-User-Lizenzen.
Schnell testen: Pilot in 7 Tagen
Ein Pilot-Go-live ist in 7 Tagen möglich, das volle Onboarding in 14 Tagen. Für Standorte mit klarem Startscope gilt aktuell ein Pro-Pilot-Angebot: 99 €/Monat für die ersten 3 Monate (statt 399 €/Monat), begrenzt auf 5 Plätze pro Quartal.
So lässt sich der Kern-WMS-Prozess von Avis über Wareneingang, Bestandsführung und Kommissionierung bis zum Versand über DHL Paket DE evaluieren – parallel zur Migrationsplanung für die übrigen Carrier über den Scope-Hub.
Empfohlenes Vorgehen
- Prüfen Sie, welche Ihrer Versandvolumina heute über die alte GLS Web API laufen.
- Planen Sie die Migration auf die ShipIT Farm API mit Puffer vor der Peak-Season 2026 ein.
- Berücksichtigen Sie parallel die DHL-Frist (31.05.2026) und PPWR (ab 12.08.2026).
- Bewerten Sie Ihr WMS auf Peak-Stabilität, damit erzwungene Migrationen keinen Versandstillstand auslösen.