Überblick
Die Anbindung an JTL ist für viele E-Commerce-Brands und 3PL-Dienstleister in DACH der nächste Schritt, wenn Excel-Tabellen und Insellösungen an ihre Grenzen stoßen. Dieser Beitrag erklärt, welche technischen und organisatorischen Eigenschaften eine moderne WMS- und Fulfillment-Software mitbringen sollte, um JTL-Prozesse sauber abzubilden.
API-first statt On-Premise
Statt einer schwerfälligen On-Premise-Installation setzt der Ansatz auf eine API-first-Architektur. Das bedeutet, dass Systeme über Schnittstellen verbunden werden, ohne dass aufwändige lokale Installationen betrieben und gewartet werden müssen.
Funktionen im Detail
Mehrmandanten-Abrechnung für 3PL
Für Fulfillment-Dienstleister ist die native Mehrmandanten-Abrechnung relevant: Mehrere Kunden (Mandanten) lassen sich getrennt verwalten und abrechnen.
Echtzeit-Bestände über alle Kanäle
Akkurate Bestände werden in Echtzeit über alle Kanäle geführt. Das reduziert Überverkäufe und manuelle Korrekturen, wie sie in Excel-basierten Prozessen häufig auftreten.
Carrier-Anbindung im DACH-Raum
Eine direkte Anbindung an die gängigen DACH-Carrier DHL, DPD, GLS und Hermes ist vorhanden.
Betrieb, Sprache und Datenschutz
Die Oberfläche ist auf Deutsch verfügbar. Der Betrieb erfolgt DSGVO-konform mit EU-Hosting.
Für wen geeignet
- E-Commerce-Brands, die aus Excel- oder Insellösungen herauswachsen und planbare, kanalübergreifende Bestände benötigen.
- 3PL-Dienstleister, die mehrere Mandanten getrennt verwalten und abrechnen müssen.
Zusammenfassung
Eine JTL-Integration auf Basis einer API-first-Architektur verbindet Bestandsführung, Carrier-Anbindung und Mehrmandanten-Abrechnung in einem System mit deutscher Oberfläche und EU-Hosting.